Green-IT – viel mehr als nur Strom sparen
Freitag, 13. Mai 2011
Am 9. Juni 2011 lädt der Freiburger IT-Dienstleister Netsys zum Virtalisierungs-Event 2011 in das Badenova-Stadion ein. IT-Verantwortliche von mittelständischen Unternehmen können sich dort über die Vorteile von Green-IT informieren und welche Kostensenkungen sich daraus ergeben. Experten von IBM und Pano-Logic sowie Kunden von Netsys berichten darüber, wie sich mit einer Server- und Client-Virtualisierung nicht nur IT-Kosten reduzieren lassen, sondern Unternehmen zudem die Sicherheit und Verfügbarkeit ihrer IT verbessern können.
IT-Verantwortliche in mittelständischen Unternehmen stehen zunehmend vor dem Dilemma, dass die Anforderungen an die IT stetig steigen, ohne dass die Etats entsprechend angepasst werden. Neben Kostenbewusstsein ist, besonders in der derzeit aktuellen Situation, Umwelt- und Energiebewusstsein gefordert.
Ein wesentlicher Kostentreiber in der IT ist die Betreuung
der PC-Arbeitsplätze und deren Benutzer. Dabei sind Arbeitsplatz-PCs mit ihren
Prozessoren, Festplatten in der Regel zu weniger als 15 Prozent ausgelastet.
Trotzdem verbrauchen sie 100 Prozent Strom, erzeugen Wärme, die wiederum
elektrisch in die Büroumgebung geblasen wird, um dort mittels Klimaanlagen
wieder gekühlt zu werden. Eine Ineffizienz und Energieverschwendung, die bis
heute als gegeben empfunden wird.
Abhilfe schafft hier Desktop-Virtualisierung mit ZeroClients. Diese benötigen
keinen Prozessor, Firmware, lokale Betriebssysteme oder irgendwelche zu
managenden Komponenten. Sie reichen einfach nur die Signale von Tastatur, Maus,
Monitor und USB an einen „Desktop“ weiter. Dieser läuft als „virtuelle Instanz“
auf einem Server unter VMware, Hyper-V oder Citrix XenWorks.
„Somit ist es möglich, dass sich zirka sieben bis zehn Benutzer einen Prozessorkern teilen und ein Server mit zwei QuadCore-Prozessoren für mehr als 50 Benutzer als Hardwarebasis dient“, sagt Jürgen Dufner, Geschäftsführer von Netsys. „Eine enorme Einsparung gegenüber Einzel-PCs. Vergleicht man den Stromverbrauch eines durchschnittlichen PCs mit 150 bis 200 Watt mit dem eines ZeroClients von maximal sechs Watt, so wird schnell deutlich, dass sich der Energieverbrauch um mehr als 95 Prozent reduziert.“
Ein weiterer und wesentlich größerer Kostenvorteilbeim Einsatz von ZeroClients liegt in der zentralen Administration. Zum Beispiel sind neue Benutzer in wenigen Minuten eingerichtet, ohne dass ein Administrator vor Ort Hand anlegen muss. Alle Vorzüge des Cloud Computing kommen zum Tragen, so können Benutzer von überall her über das Internet sicher auf ihren Desktop zugreifen. Ein Starten von Windows ist nicht mehr nötig. Datenbank-Anwendungen und ERP-Systeme laufen oft schneller als auf konventionellen PCs.
Die Vorteile von ZeroClients und Green-IT werden auf dem Virtualisierungs-Event 2011 am 9. Juni 2011 gezeigt. Ein Highlight wird der Erfahrungsbericht eines IT-Leiters aus der Region sein, der aus der Praxis berichtet, wie durch die Einführung von ZeroClients die IT-Betriebskosten seines Unternehmens um mehr als 70 Prozent reduziert werden konnten. Zudem wird die neueste Blade-Server-Technologie als kostengünstige Plattform für die virtuellen Systeme vorgestellt.
Termin: 9. Juni 2011, 14:00 Uhr im Badenova-Stadion,
VIP-Lounge des SC-Freiburg
Anmeldung unter www.netsys.de oder Tel. 0761
897930 oder direkt hier ...
